Saarwellinger Jazzwochen im alten Rathaus, Vorstadtstr. 77,Saarwellingen :
Johannes Müller feat. Amiga Figarova - SKETCHES am Fr., 02.03.2012, 20.00 h
Amina Figarova: "SKETCHES"
Amina Figarova (p, comp) - Bart Platteau (fl) - Ernie Hammes (tr) - Johannes Müller (sax) - Jeroen Vierdag (b) - Chris "Buckshot" Strik (dr)

"Sketches" (Entwürfe) scheint ein zu bescheidener Titel für die Arbeit der Komponistin, Bandleaderin und Pianistin Amina Figarova zu sein. "Erkundungen" "Forays" oder "Abenteuer" beschreiben die Arbeit der Künstlerin genauer - die kunstvoll verwobenen, liebevoll gespielten Arrangements die Amina für ihr weltweit agierendes Ensemble zusammengestellt hat. Diese Musik stammt nicht von zufälligen Eingebungen oder breiten Gesten - stattdessen bietet Amina Figarova den Musikern und dem Publikum facettenreiche Stücke an, die von allen Musikern gespielt unendlich viele Dimensionen eröffnen.
Dennoch ist die Musik von Sketches solide strukturiert - die Musik steht in der Tradition von Miles Davis, Horace Silver, Bill Evans and Herbie Hancock, allerdings modernisiert für den heutigen Geschmack durch Musiker wie Maria Schneider. Amina Figarova ist in Baku, Aserbeidschan, geboren. Nach einer klassischen Ausbildung am Klavier wandte sie sich volksmusikalischen Elementen zu. Ende der 80er entdeckte sie den Jazz, studierte zunächst in den Niederlanden und dann am Berklee College of Music. Nach der Aufnahme von "Attraction" 1998, bei dem auch Bart Platteau mitwirkte, wurde sie zur "Thelonious Monk Jazz Colony" in Aspen eingeladen. Kurz darauf begann das Paar regelmäßig weltweit zu touren.
Aminas Kompositionen sind voll Farbe und Wärme, ihre Soli voller Esprit und die Beiträge ihrer Begleitmusiker voller Originalität.Amina Figarova holt aus ihrer Musik alles heraus - nicht zuletzt mithilfe ihrer Begleitmusiker. Der Luxemburger Trompeter Ernie Hammes ist auch hierzulande kein Unbekannter - in Saarwellingen war er das letzte Mal 2010 zusammen mit Bob Mintzer zu hören. Der Bassist Jeroen Vierdag und der Drummer Chris "Buckshot" Strik sind gefragte "Sidemen" aus den Niederlanden, die nicht nur mit Amina Figarowa weltweit tourten.
Johannes Müller ist fester Bestandteil der "Saarwellinger Jazzwochen" und stellt in jedem Jahr eines seiner neuen Projekte vor.
8,-/6,- €
Saarwellinger Jazzwochen im alten Rathaus, Vorstadtstr. 77,Saarwellingen :
SUSAN WEINERT GLOBAL PLAYERS TRIO w/ Sebastian Flaig on percussion - Musikalische Weltreisende inszenieren virtuosen Klangzauber am Fr., 09.03.2012, 20.00 h
Susan weinert (git)- Martin Weinert (b) - Sebastian Flaig (perc)

Bei ihrem neuen Susan Weinert [Global Players Trio] Project schart sie Musiker um sich, die selbst als musikalische Weltreisende unterwegs sind und die so gesammelten Erfahrungen in die Interpretation der Weinert€schen Kompositionen einbringen. Das lässt einen ganz eigenen Sound entstehen und die Synergie der sich vermischenden Musikstile die ohnehin aussagekräftigen Musikstücke von Susan Weinert in ganz besonderem Glanz erstrahlen.
Mit dem aus Freiburg stammenden Sebastian Flaig verpflichtete Susan eine der interessantesten Persönlichkeiten der neueren Generation von World Percussionisten in Europa. Seine stilistische Flexibilität und sein breit gefächertes musikalisches Spektrum machen ihn zu einem gefragten Musiker in der internationalen Jazz- und Worldmusic Szene. Seine Ausbildung erhielt er an der renommierten Hochschule für Musik in Leipzig.
Zur Vertiefung seiner Kenntnisse der orientalischen Perkussion lebte er ein Jahr in Istanbul und lernte bei verschiedenen Meistern, u. a. bei dem legendären Darabuka Virtuosen Misirli Ahmet. Sebastian ist Stipendiat von "Yehudi Menuhin LiveMusicNow" und ist mit eigenen Ensembles sowie verschiedenen Formationen aus der internationalen Jazz- und Worldmusic Szene unterwegs.
Am Bass vertraut Susan ihrem Ehemann und langjährigen musikalischen Weggefährten Martin Weinert, der auf all ihren Alben mitgewirkt hat und mit seinem melodiös-akzentuierten Bass-Spiel einen nicht wegzudenkenden Bestandteil in Susan Weinert's Musik darstellt. Das Susan Weinert Global Players Trio lebt von der Individualität der Einzelmusiker.
Susan Weinert's warmer Gitarrensound gepaart mit ihrer virtuosen Technik auf der Gitarre erzeugen einen ihr ganz eigenen Klangkosmos und angetrieben von Sebastian Flaig's impressionistischen Percussionsfeuerwerken auf der Basis des tief-melancholischen Bass von Martin Weinert entsteht ein eigenwilliger Klangteppich, ein Soundgeflecht aus geheimnisvollen Harmonien und verwobenen Rhythmen, das die Zuschauer auf eine magische Klangreise entführt.
"... die einzige deutsche Jazzgitarristin von Rang und Namen ... filigrane und kontemplative Saitenspiele ... geprägt von Intimität und Sensibilität ... makelloses Zusammenspiel und mit zeitlos schönen Soli ... und eine Meisterin des filigranen Klangfarbenspiels", Jazz Podium
8,-/6,- €
Weitere Informationen unter:
http://www.susanweinert.com
Saarwellinger Jazzwochen im alten Rathaus, Vorstadtstr. 77,Saarwellingen :
Rupert Stamm: Mono am Sonntag 11.03., 11.00 h

Der Hörer vernimmt eigenartige Klänge, lauscht der Stille, erkennt die Schönheit nie erlebter Klangwelten jenseits von Sicherheit und Routine, weiss, dass man Zeit braucht, das Ziel geduldig suchen muss, um sich selbst und die eigene Freiheit zu finden.
Rupert Stamms Programm "Mono" füllt den Begriff des World Beat mit den improvisatorischen Gedanken des Jazz, Groove-Elementen der Musik Westafrikas und impressionistischen Klangeindrücken.
In seinem Soloprogramm zelebriert er mit den erdigen Farben der Marimba, den durchsichtigen Klängen des Vibraphons und geräuschhaften Elementen eine Kombination aus afrikanischer und fernöstlicher Grundhaltung.
Rupert Stamm spielt eine Musik, die eine Mischung aus NewJazz und einer Kombination aus afrikanischen und fernöstlichen Klängen ist. Er spielte verschiedene Instrumente, studierte an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt Orchesterschlagzeug und Vibraphon bei David Friedman an der Hochschule der Künste in Berlin.
Ausserdem besuchte er Kurse bei dem Djembévirtuosen Famoudou Konaté in Westafrika und nahm Unterricht bei Noumoudy Keita und Mawdo Suso. Aus der Auseinandersetzung mit Neuer Musik, Jazz und afrikanischen Rhythmen schöpft er eine "ungewöhnliche Weltmusik von elementarer Kraft." Von 1991 bis 2008 leitete er gemeinsam mit dem Perkussionisten und Schlagzeuger Jochen Krämer die Gruppe "Zabriskie Point".
Er schrieb Musiken für Hörspiele und komponierte als Auftragsarbeiten die Suite "Xylon" für 4 Marimbas und Flügelhorn sowie eine Neuvertonung des Liederkreises opus 39 von Robert Schumann mit den Texten von Joseph von Eichendorff. Er spielt im Duo sowohl mit dem Bassklarinettisten François de Ribaupierre als auch mit der Marimbavirtuosin Taiko Saito. Seit 2010 steht er mit seinem Soloprogramm "Mono" auf der Bühne.
Eintritt frei
Weitere Informationen unter:
http://vimeo.com/17919551
Saarwellinger Jazzwochen im alten Rathaus, Vorstadtstr. 77,Saarwellingen :
The DIZZY KRISCH Vibraphon Quartet - Vibraphon Diaries II am Fr., 16.03.2012, 20.00 h
Dizzy Krisch bekam im Alter von 6 Jahren den ersten Klavierunterricht und begann, als er 9 Jahre alt war, mit dem Selbststudium am Vibraphon. In den 60er Jahren startete er seine Karriere als Vibraphonist im Krisch Quartett, in dem er zusammen mit seinen Brüdern Claus (piano) und Thomas (bass) und dem Schlagzeuger Elmar Schrepfer zu internationalem Ruhm gelangte.

Das damals als "jüngste Jazzband der Welt" gefeierte Quartett hat im Laufe seines langjährigen Bestehens mit den verschiedensten Schlagzeugern eine wohl einzigartige Geschichte geschrieben.
1993 gründete er The DIZZY KRISCH Vibraphone Quartet. Mit diesem Quartett realisiert er das Programm "Vibraphone Diaries".
Das Vibraphon ist eines der klassischen Instrumente im Jazz. 1916 in den U.S.A. erfunden und patentiert, wurde es schon Mitte der 1920 Jahre im Jazz eingesetzt. Mit seinem Programm "Vibraphone Diaries" blättert Dizzy Krisch in den musikalischen Tagebüchern der großen Vibraphonisten des Jazz. Es spielt Stücke, die mit den bedeutendsten Vibraphonisten in Verbindung gebracht werden können. Angefangen beim swingenden, balladesken "Stardust" eines Lionel Hampton über das bluesige "Bags Groove" eines Milt Jackson bis hin zu den eigenwillig modernen Kompositionen eines Bobby Hutcherson durchstreift er verschiedene Epochen des Jazz.
Dizzy Krisch zelebriert Dank seiner Virtuosität, seines Timings und Sounds, kurz seiner unverwechselbaren Art das Vibraphon zu spielen und Dank seinen stets exzellent ausgewählten Mitmusikern mit "Vibraphone Diaries" Sternstunden des Vibraphon-Jazz.
Dizzy Krisch - einer der herausragenden lebenden Vertreter dieses Instruments - hat sich in seiner langen Karriere schon wiederholt mit einzelnen dieser großen Vibraphonisten intensiver auseinandergesetzt.
So spielt er die Stücke der "Terry Gibbs Dream Band", feiert Erfolge mit der Musik von Benny Goodman-Lionel Hampton, brachte die vielbeachtete CD "Tribute to Milt Jackson" heraus und spielt mit "Cubano Vibes" die Musik des Vibraphonisten Cal Tjader, der das Vibraphon in den Latin Jazz einführte.
8,-/6,- €
Saarwellinger Jazzwochen im alten Rathaus, Vorstadtstr. 77,Saarwellingen :
The Music of Peter Decker II am Sonntag 18.03., 11.00 h

Den ersten Teil des Konzerts bestreitet das Saxophonquartett "Saxagogik" mit Arno Frey (Sopran- u d Altsax), Monika Heinz (Altsax), Michael Benoit (Tenorsax) und Dietmar Rech (Baritonsax).
Anschließend wird die Combo "Latin Q" in der Besetzung Tom Scharf (Trompete / Flügelhorn), Michael Benoit (Tenorsax), Dietmar Rech (Piano), Dominik Lauer (Schlagzeug) und Christian Weber (Kontrabass) ausgewählte Latintitel aus der Feder von Peter Decker interpretieren.


